Hubert König
3363 Neufurth
Österreich
http://members.a1.net/hubert.koenig

432

120*60*60

Korallenbruch grob in 1 cm Schichthöhe. Direkt am Boden ist eine 2 cm dicke Styroporplatte, darauf eine 5mm dicke Plexiglasscheibe (war vorhanden; Hart-PVC wäre wahrscheinlich besser und günstiger). Darauf ruht der Steinaufbau.

In dem Aquarium sind nur einzelne lebende Steine. Ich finde es unverantwortbar lebendes Gestein in größeren Mengen zu verwenden. Das Problem sehe ich hier in den Abbaumethoden (es ist ja auffällig, dass auf lebenden Steinen öfters Korallen wachsen und ich kann mir lebhaft vorstellen, wie eine große Baggerschaufel in das Riff kracht). Der gesamte Aufbau besteht aus Tuffgestein. Die biologische Aktivierung dauert bei diesem Gestein ewig und man muss mit mehr Algenplagen in dem ersten Jahr rechnen als bei Lebendgestein.

3 mal 39 Watt Aquablue spezial und 2 mal OSRAM 865

1 Tunze Turbelle 300/2 (genial!) und eine Aquarium Systems Maxijet MP 1200 (billig)

Aqua Medic Midiflotor direkt im Aquarium. Da der Abschäumer mit dem Becken etwas überfordert ist und der Wassaustausch mit dem Sumpf zu gering ist, hängt der Flotor jetzt direkt bei den Fischleins.

keine Filterung, keine Aktivkohle

Die Einlaufphase dauerte ewig (knapp über 1 Jahr), aber jetzt wachsen auch die Steinkorallen sehr gut. Da die Beleuchtung für all die Acroporen anscheinend zu schwach ist, habe ich die Beleuchtungszeit auf 14 Stunden erweitert (es hat sich keine einzige Koralle darüber "beschwert", sondern sie haben mit starkem Wachstum geantwortet).
Seit nun etwa 2 Monaten wachsen alle kleinpolypigen Steinkorallen so gut, dass der Ca Ionen Gehalt kritisch wird, aber ich habe ja einen sich bis dahin langweilenden Kalkreaktor.
Mittlerweile ist der Kalkreaktor deaktiviert und ich führe seit 4 Monaten die Kalkzufuhr laut Balling durch. Seit her wachsen und gedeihen auch die vorerst nur dahinsiechenden Acroporas mehr als zufriedenstellend.

 

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1 Fuschgesicht Siganus unimaculatus,
1 gelber Doktor Zebrasoma Flavescens,
1 Juwelen Felshüpfer (bei dem Namen hat sich ein Wissenschaftler ausgetobt...) Salarias Fasciatus,
5 Chromis Viridis,
1 Pseudochromis Paccagnellae

 

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9 verschiedene teils sehr bunte Acropora Arten (weiß leider keinen einzigen Namen... Schande)
6 verschieden gefärbte Montipora digitata: Lila, Rotbraun mit roten Wachstumsspitzen, Moosgrün, Dunkelbraun mit weißen Tentakelspitzen, dunkles Lila mit etwas helleren Wachstumsspitzen und eine in knalligem Orange.
Seriatopora hystrix rosa
Montipora Platte Grün mit Rosa Rand
Pocillopora damicornis,
Eine Unmenge an Xenien (die werden echt zur Plage)
Lobophyton sp.

Ich habe beinahe von jeder kleinpolypigen Steinkoralle einen Ableger einige Wochen nach dem Erwerb gemacht, da ich die Erfahrung gemacht habe, dass eine jede zweite Acropora nach einem Monat beginnt sich von unten her aufzulösen. Sobald ich das bemeke, greife ich zur Beißzange und zum Korallenkleber.
Die Seriatopora Hystrix hat auch eine unangenehme Geschichte. Der Stock war schon sehr groß als ich ihn kaufte, und in dessen Mitte hatte sich eine Caulerpa Racemosa angesiedelt. Innerhalb von einigen Wochen war sie so gewachsten und hatte die sich so stark in abgestorbenem Korallengewebe verwurzelt, dass ich den Stock zerlegen musste. Jetzt besitze ich statt einem großen Stock insgesamt 18 kleine (die teilweise schon wieder so groß sind wie die Mamma)

 

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Viele kleine Borstenwürmer, Meerflohkrebschen, 3 Lysmata Wurdemanni (es hatte 2 Monate gedauert, bis sie meine 4 Glasrosen gefressen hatten. Zum Glück haben sie sich auch auf eine mir unbekannte winzige und sehr vermehrungsfreudige Anemone gestürzt - ich hatte schon tausende), 1 Stenopus hispidus

 
     

 

 

 

 

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Manuela und Robert